Donnerstag, 18. Oktober 2012

Psalm 130 - Sons of Korah

Ich mag die Psalmen, das Psalmengebet. Und heute bin ich auf eine mir neue Musikergruppe gestoßen, die wunderbare Psalmenvertonungen drauf hat. Als Teaser hier der Psalm 130


Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir:
Herr, höre meine Stimme! Wende dein Ohr mir zu, achte auf mein lautes Flehen!
Würdest du, Herr, unsere Sünden beachten, Herr, wer könnte bestehen?
Doch bei dir ist Vergebung, damit man in Ehrfurcht dir dient.
Ich hoffe auf den Herrn, es hofft meine Seele, ich warte voll Vertrauen auf sein Wort.
Meine Seele wartet auf den Herrn mehr als die Wächter auf den Morgen. Mehr als die Wächter auf den Morgen soll Israel harren auf den Herrn. Denn beim Herrn ist die Huld, bei ihm ist Erlösung in Fülle.
Ja, er wird Israel erlösen von all seinen Sünden.

Montag, 8. Oktober 2012

Verwöhn-Programm

Also, ich habe beschlossen, mir etwas Gutes zu tun, wenn ich schon die Morgenstunden mit Lernen und Studium verbringe. Und - ich liebe frisches Gebäck zum Frühstück.
So habe ich für diese Woche bei einem Zustellservice täglich frisches Gebäck an die Haustür bestellt - heute früh hat es begonnen - um 6.30 war das Sackerl an der Tür. Der Inhalt stellte auch gleich "gehaltvolle" Frühstückslektüre bereit - die werde ich wohl besser unkommentiert beiseite lassen :-)!
Aber - die Aussicht auf das Frühstücksgebäck hat meinen Lernerfolg beflügelt ...

"Tu deinem Leib etwas Gutes, damit Dein Kopf Lust hat zu lernen" - frei nach Teresa von Avila, sozusagen. Auch eine Form von Selbstsorge, die manchmal einfach gut tut.


Und morgen früh kommt das nächste Sackerl :-)!

Freitag, 5. Oktober 2012

Goldener Morgen

Heute frühmorgens hab ich eine Lerneinheit gestartet; belohnt wurde ich mit wunderbarem Morgen-Licht ... das mußte ich fotografieren:


Da dachte ich sofort an den Hymnus zur Laudes, der mit folgenden Strophen beginnt:



Seht, golden steigt das Licht empor -
da schwindet hin die dunkle Nacht,
die unsren richtungslosen Schritt
hart an des Abgrunds Rand gebracht.

Des neuen Tages heitres Licht
dringt tief in unsre Seele ein
und macht, von Arglist ungetrübt,
des Herzens Streben klar und rein.

Von Aug und Zunge, Mund und Hand
bleib jede böse Regung fern;
so führe uns der neue Tag
aus Finsternis zum Licht des Herrn.

Ja, Morgenstunden habe einen besonderen "Reiz" ....

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Motto

 "Er gebe euch in der Macht seiner Herrlichkeit viel Kraft, damit ihr in allem Geduld und Ausdauer habt."

(Kol 1, 11)

Ich glaube, das wird mein neuer Leit-Vers. Geduld und Ausdauer brauche ich - mit mir selbst und dem Haufen an Studienmaterial, das ich nun bekommen habe.
Ich muss Geduld mit mir selbst haben - da ich das Studieren und Lernen nicht mehr gewohnt bin. Das bedeutet eine Umstellung.
Ausdauer braucht es auch - denn nun sollen zusätzlich zum full time job noch Studierzeiten im Alltag Platz haben. Wenn ich den Angaben der Fernuni glauben darf, soll ich 450 Stunden pro Semester aufwenden. Da käme ich auf 3 Stunden täglich - zusätzlich zum normalen Pensum des Alltags.
Auch hier: Ein Suchen eines neuen Weges - aber mit Ausdauer und Geduld - vor allem mit sich selbst - wird er sich finden lassen ....
Blick aus meinem Wohnzimmerfenster: Morgenröte ... auch das Lernen am Morgen entdecke ich ....

Andersherum



Heute habe ich mir gedacht, ich unterbreche die tägliche "Weg zum Arbeitsplatz-Routine" und gehe "anders herum", also einen anderen Weg von der U-Bahn-Station zum Arbeitsplatz. Der frühe Morgen bedeutete Ruhe und Leere auf den Wegen im Park, das intensive Blau des Himmels und der Sonnenschein bildeten wunderbare Kontraste.
Im übertragenen Sinn: Ein Perspektivenwechsel tut immer wieder gut - man entdeckt neue Schönheiten und Schätze in seinem Leben ....


Freitag, 21. September 2012

Lebens - Zeichen

Ja, dieses Blog (dieser Blog?) lebt noch, auch wenn gerade keine oder kaum Einträge eingestellt werden ... Der Studienbeginn rückt näher, auch das Berufsleben wird wieder dichter - Vorbereitungen zu einer Ausstellung kosten Zeit, schenken aber auch viel Freude ...!

Ein Freund hat mir zwei wunderbare Herbst-Fotos geschickt - ich mag den Herbst mit seinen intensiven Farben, freue mich auf Wanderungen mit wirbelndem Wind, der einem das frisch gefallene Laub um die Ohren bläst - und Maroni und heißen Tee danach ...

Freitag, 13. Juli 2012

Neues wagen

Das ist wohl immer wieder eine Aufgabe im Leben: Etwas Neues wagen, Neuland unter den Pflug nehmen. Und auch von der Bibel her schafft Gott ja immer wieder etwas Neues, es sind dies die Stellen der Heiligen Schrift, die mir besonders teuer sind:

Denkt nicht mehr an das, was früher war; auf das, was vergangen ist, sollt ihr nicht achten.
Seht her, nun mache ich etwas Neues. Schon kommt es zum Vorschein, merkt ihr es nicht? Ja, ich lege einen Weg an durch die Steppe und Straßen durch die Wüste.
(Jes 43, 18-19 par.)
Nun, Neues wagen steht auch bei mir auf dem Programmzettel, irgendwie schon seit dem Jahresbeginn. Privat wie beruflich ging es drunter und drüber, veränderte sich so vieles, was ich für unveränderlich hielt. Und: Nun habe ich entschieden, nochmals zu lernen und mich fortzubilden - ab Herbst werde ich an einer Fernuni studieren und bin nun schon sehr neugierig und gespannt darauf.
Das Leben ist ein Abenteuer ....